Fraser Island – Die größte Sandinsel der Welt

Fraser Island – Die größte Sandinsel der Welt

Fraser Island zählt zu den beliebtesten Reisezielen der australischen Ostküste und liegt etwa 190 Kilometer nördlich von Brisbane. Mit einer Fläche von 1840 Quadratkilometern ist sie die größte Sandinsel der Welt und gehört seit 1992 zum UNESCO Weltkulturerbe. Wir empfehlen mindestens zwei volle Tage auf dieser wundervollen Insel zu bleiben, denn auf Fraser Island gibt es viel zu entdecken. Von langen Sandstränden über eine einmalige Flora und Fauna bis hin zu alten Schiffwracks und den wildlebenden Dingos erwarten Sie auf Fraser Island abwechslungsreiche Erlebnisse.

Auf Sand gewachsener Regenwald

Fraser Island gehört zum Great Sandy National Park und besteht größtenteils aus Sand. Daher ist es erstaunlich und zugleich einzigartig, dass auf diesem Boden ein üppiger subtropischer Regenwald wächst. Hier finden sich unter anderem Pinien, Araukarien, Königspalmen und der Satinay Baum. Die wundervolle Landschaft lässt sich am besten zu Fuß bei Wanderungen oder Spaziergängen erkunden. Das Angebot an Wanderwegen reicht von zahlreichen kleinen Spazierpfaden bis hin zum 90 Kilometer langen Fraser Island Great Walk.

Einzigartige Flora und Fauna

Neben subtropischem Regenwald befinden sich auf Fraser Island auch Eukalyptuswälder, Buschland und Mangrovensümpfe. Diese Landschaften sind Heimat von mehr als 350 Vogelarten, die Fraser Island zu einem Paradies für Vogelbeobachter macht. Zudem leben auf der Sandinsel etwa 40 Säugetierarten und in den Küstengewässern seltene Tierarten wie Buckelwale, Meeresschildkröten und Dugongs. Der wohl berühmteste tierische Bewohner von Fraser Island ist der Dingo.

Der Dingo – Australiens bekannter Wildhund

Viele Besucher haben den Wunsch den berühmten Dingo zu sehen. Die  wildlebenden Dingos von Fraser Island gelten als die reinrassigsten weltweit. Auf der Insel leben schätzungsweise 300 Tiere. Doch das Aufeinandertreffen von Mensch und Dingo birgt Gefahren und sollte nicht unterschätzt werden. Grundlegend gilt es sich von Dingos fernzuhalten, denn auch wenn sie wie Hunde aussehen, sind es wilde Tiere. Dingos sollten weder gefüttert noch angelockt werden. In der Vergangenheit ist es leider vermehrt zu mitunter tödlichen Dingo-Angriffen gekommen.

Auf Tuchfühlung mit Buckelwalen

Mit etwas Glück sieht man während der Saison von August bis Oktober bereits von der Küste aus Buckelwale auf ihrem Weg nach Süden. Die bis zu 15 Meter langen Meeresriesen ziehen entlang der Küste und können im Rahmen von Whale-Watching Touren beobachten werden. Ein beliebter Platz für die Buckelwale und ihre Kälber ist die Platypus-Bucht zwischen Hervey Bay und Fraser Island.

Mit den Geländewagen entlang des 75 Mile Beach

Aufgrund der sandigen Bodenbeschaffenheiten kann Fraser Island nur mit einem Geländewagen befahren werden. Asphaltierte Straßen sucht man vergebens. Besonders beliebt ist eine Fahrt entlang des 75 Mile Beach. Der 75 Mile Beach erstreckt sich über 120 Kilometer entlang der Ostküste und gilt als offizieller Highway. Neben dem Verkehr durch Geländewagen kann es durchaus vorkommen, dass zwischendurch Kleinflugzeuge landen, denn der 75 Mile Beach dient ebenso als Start- und Landebahn für Inselrundflüge. Selbst für geübte Fahrer ist Fraser Island mit seinen Sandpisten eine große Herausforderung. Daher sollte im Vorfeld gut überlegt werden, ob man das Abenteuer Fraser selbst mit dem Allrad-Fahrzeug wagt oder sich lieber auf die Fahrkünste eines Guides verlässt.

Flugzeug am 75 Mile Beach, Fraser Island, Australien Reiseblog
75 Mile Beach, Fraser Island, Australien Reiseblog
Das Wrack der S.S. Maheno

Bei einer Fahrt entlang des 75 Mile Beach kommt man unweigerlich am Wrack der S.S. Maheno vorbei. Der ehemalige Luxusliner lief 1935 durch einen Zyklon vor der Küste der Insel auf Grund. Viele Jahre wurde er von den Inselbewohnern für Feste genutzt, diente als Holzlager und später als Zielobjekt der Royal Australien Air Force. Heute ist das betreten des Wracks verboten und die beeindruckenden Überreste der oberen Decks des Schiffes können vom Strand betrachtet werden.

Wohltuende Abkühlung im Eli Creek

Bei der Fahrt entlang des 75 Mile Beach bekommt man Lust ins Meer zu springen. Doch das Baden im Meer ist auf Fraser Island äußert gefährlich, da an der Ostküste neben starken Strömungen auch giftige Quallen und Haie vorkommen. Eine wohltuende Erfrischung findet man aber im Eli Creek. Der Eli Creek ist ein kristallklarer Süßwasser-Bach,  der pro Stunde etwa vier Millionen Liter Trinkwasser in den Pazifik führt. An seiner Mündung befindet sich eine flache Lagune, die sich bestens zum Baden eignet.

Die bunten Sandsteinformationen – The Pinnacles

Unweit des Wracks der S.S. Maheno befindet sich eine Gesteinsformation mit dem Namen „The Pinnacles“. Über Jahrtausende haben sich hier verschiedene Sandschichten mit unterschiedlicher Färbung, von rot über orange bis zu gelb, aufgeschoben. Anhand der Pinnacles zeigt sich eindrucksvoll die geologische Entstehung von Fraser Island. Die verschiedenen Farben des Sandes sind auch vom Strand aus wunderbar zu sehen.

Das tiefblaue Wasser des Lake Mckenzie

Auf Fraser Island gibt es mehr als 200 Süßwasser-Seen, die alle sehr sauber und klar sind. Der wohl beliebteste See ist der Lake McKenzie im Inneren der Sandinsel. Hier trifft tiefblaues, klares Grundwasser auf feinen, weißen Sand und bildet einen faszinierenden Kontrast. Der Lake McKenzie ist der perfekte Ort zum Baden und Entspannen. Noch dazu sollen das Wasser und der Sand eine positive Wirkung auf Haut und Haare haben.


Unsere Ozeanien Experten empfehlen während Ihres Aufenthalts auf Fraser Island im Kingfisher Bay Resort zu übernachten. Wir erstellen gern Ihre individuelle Australien Reise und freuen uns auf Ihre Anfrage!
 

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