Der Uluru - Ayers Rock

 

Der Uluru - Ayers Rock

Eines der berühmtesten Wahrzeichen Australiens befindet sich inmitten des Outbacks, genauer gesagt im Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark in der Halbwüste Red Centre im Bundesstaat Northern Territory. Es handelt sich um den Ayers Rock bzw. den Uluru, wie der 350 Meter hohe, rote Sandsteinfelsen von den Aborigines genannt wird. Den Namen Ayers Rock erhielt er von seinem Entdecker William Gosse, der ihn 1873 nach dem damaligen, südaustralischen Premierminister Henry Ayers benannte. Uluru bedeutet in der Sprache der Aborigines so viel wie „Schatten spendender Platz“. Diese Bezeichnung hat sich mittlerweile auch international durchgesetzt, seit der Berg und sein Umland 1985 von Australien an die Ureinwohner übertragen wurden. Dies geschah allerdings mit der Auflage ihn wieder für 99 Jahre an den australischen Staat zurück zu verpachten. Seitdem wird der Nationalpark gemeinsam verwaltet.
Der Uluru ist den Aborigines heilig, da er Zeugnis der Traumzeit ist. In seinen Höhlen finden sich Jahrtausende alte Felsenzeichnungen, die ihre Schöpfungsgeschichte erzählen und ihre Sicht der Welt darstellen. Sie glauben, dass der Uluru aufgrund einer gewaltigen Schlacht entstand und die Geister der darin geschlagen Wesen beinhaltet. Ein intakter Fels ist nach ihrem Verständnis wichtig, da sonst jene Geister keine Ruhe finden können. Es ist den Ureinwohnern deshalb seit jeher wichtig, dass der Ort ungestört ist und alles so bleibt, wie es ist.

Der Inselberg ist die Spitze eines im Laufe der Erdgeschichte durch Sedimentation entstandenen Steinkörpers, der sechs Kilometer in den Boden reicht. Er prägte sich durch Abtragung des Umlands heraus. Auch die benachbarte Bergkette Kata Tjuta, auch bekannt als die Olgas, entstand so.

Besucher des Ulurus werden von der Parkverwaltung gebeten den Berg nicht zu betreten, was aber nicht immer beherzigt wird. Immer wieder werden auch Steine und Sand entwendet. Außerdem ist ein Aufstieg riskant. Es gab in der Vergangenheit wiederholt Verletzte und auch Todesfälle zu bedauern. Die Parkverwaltung beschloss daher ein offizielles Kletterverbot ab Oktober 2019.
Faszinierend ist der Ort auch ebenerdig. Um den Felsen gibt es tolle Wanderwege, auf denen neben der spannenden Landschaft mit Höhlen und permanenten Wasserlöchern auch zahlreiche Felsmalereien der Aborigines zu sehen sind. Imposant ist auch das spektakuläre Farbenspiel des Felsens. Je nach Sonnenstand und Witterung ist er grau, braun, orange oder rot. Besonders schön ist er bei Sonnenauf- sowie Sonnenuntergang. Das kurzwellige Licht zu diesen Zeitpunkten lässt ihn in einem leuchtenden rot erstrahlen.

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